Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, dass vor allem Sonderklassen, aber in geringerem Maße auch Schulklassen, Freizeitgruppen, Pfadfindergruppen und andere Interessierte eine lehrreiche und interessante allgemeine Aufklärung, Unterricht und Vermittlung im Bereich Jagd und Natur auf sachlicher Grundlage erhalten können. Darüber hinaus ist es das Ziel des Naturleiterprogramms, die Natur und die Kulturlandschaft in Südjütland zu vermitteln.
Das Projekt basiert auf der Erkenntnis, dass die Natur eine lebendige Gemeinschaft aus Biodiversität, Arten, Prozessen und Ressourcen ist, mit der die Menschen tief verbunden und von der sie abhängig sind. Die Natur wird als ein Ökosystem mit eigenem Wert betrachtet, das Verständnis, Respekt und aktiven Schutz erfordert. Die Schüler begegnen der Natur durch ihre Sinne, durch Handeln und durch fachliches Verständnis, was eine tiefere Beziehung zur Landschaft und ihren Arten schafft. Durch konkrete Erfahrungen erhalten sie Einblick in die Kreisläufe der Natur, die gegenseitige Abhängigkeit der Arten, die Bedeutung gesunder, robuster Ökosysteme und die Rolle des Menschen als sowohl beeinflussender als auch schützender Faktor.
Die Vermittlung von Biodiversität erfolgt sinnlich und stark differenziert, sodass alle Schüler – unabhängig von ihren Voraussetzungen – teilnehmen können. Die Vermittlung basiert unter anderem auf praktischen Aktivitäten, Erzählungen über Biodiversität und Ökologie, visuellen und taktilen Lernmaterialien, die das Verständnis von Kindern mit besonderen Bedürfnissen fördern, sowie situationsbezogener Vermittlung, die sich an der Jahreszeit, dem Wetter und dem aktuellen Zustand der Natur orientiert. Die Vermittlung im Rahmen von „ “ findet auf dem Gelände und in der Umgebung von Gram Slot statt, wo eine reiche Biodiversität, lokale Arten und einzigartige Lebensräume eine sichere Lernumgebung bieten.
Der primäre neue Schwerpunkt der Naturschule heißt „Projekt: Kinder, spürt die Natur – Sonderklassen, Version 2.0, Biodiversität“ oder kurz: „Projekt: Spürt die Natur – Sonderklassen 2.0“.
Das Projekt richtet sich direkt an Kinder und Jugendliche in Sonderklassen, darunter Schüler mit kognitiven, sozialen oder emotionalen Herausforderungen. Diese Schüler profitieren insbesondere von: • strukturierten und übersichtlichen Lernabläufen • sinnlichen und praxisorientierten Aktivitäten • einem sicheren Rahmen, in dem sie durch konkrete Handlungen Erfolgserlebnisse sammeln können Die Natur bietet den Schülern die Möglichkeit, traditionelle Lernräume zu verlassen und auf eine Weise zu lernen, die an ihre Bedürfnisse angepasst ist und ihr Selbstvertrauen sowie ihre Teilhabe stärkt.
Als langfristige Wirkung wird erwartet, dass bei einer Zielgruppe, die oft nur begrenzten Zugang zu Natur- und Outdoor-Angeboten hat, eine dauerhafte Beziehung zur Natur entsteht, dass Schulen und Gemeinden dazu inspiriert werden, die Natur als pädagogische Lernumgebung zu nutzen, sowie dass eine gestärkte Grundlage für zukünftiges Naturverständnis und nachhaltiges Verhalten geschaffen wird.
Die Schüler lernen den verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen der Natur kennen, erhalten Einblicke in Artenschutz, Lebensräume und die Bedeutung der Biodiversität, und die Aktivitäten basieren auf lokalen Materialien und den Möglichkeiten der jeweiligen Jahreszeit. Die entwickelten Unterrichtsmaterialien, Methoden und Aktivitätsmodelle werden Lehrkräften und Pädagogen frei zugänglich gemacht, damit die Programme lokal verankert und fortgeführt werden können. Die Naturschule integriert die Aktivitäten nach Ablauf der Projektlaufzeit in den regulären Betrieb, sodass Erfahrungen und Methoden auf natürliche Weise in ein langfristiges Angebot für Sonderklassen in der Region einfließen.
Das Projekt kann andere inspirieren, indem es zeigt, wie die Natur als inklusiver Lernraum für Schüler mit besonderen Bedürfnissen genutzt werden kann. Die praxisorientierten Aktivitäten lassen sich leicht wiederholen und an lokale Gegebenheiten anpassen, und die Methoden und Materialien des Projekts werden frei an Schulen, Naturschulen und Fachkräfte weitergegeben. Durch aktiven Wissensaustausch in Netzwerken und Workshops können die Erfahrungen des Projekts als Vorbild für ähnliche Initiativen auf nationaler Ebene dienen.
Der Projektzeitraum erstreckt sich vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2028
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Veranstaltung buchen können, und lesen Sie mehr über die vielen attraktiven Angebote der Naturschule der Børge-Hinsch-Stiftung unter den Rubriken „Aktivitäten“ und „Naturschule“.